Im Rahmen der turnusmäßigen Bauwerksüberprüfung wurden erhebliche Mängel und Schäden an einzelnen Bauteilen des Überführungsbauwerkes festgestellt. Das Ergebnis zeigt insgesamt eine Beeinträchtigung der Tragfähigkeit und eine schleichende Verschlechterung der Standsicherheit. Um aktuell eine vollständige Bauwerkssperrung zu vermeiden, ist nach Gutachteraussage die Kommune zwingend aufgefordert, die bereits heute durch Beschilderung ausgewiesene Tonnagebeschränkung auch baulich durch seitliche und höhenmäßige Durchfahrtsbeschränkungen durchzusetzen. Für die Maßnahmenumsetzung werden Kosten in Höhe von rd. € 5,4 veranschlagt. Angesichts der Kosten hat sich das Ratsgremium mehrheitlich dafür ausgesprochen, mit einer kostengünstigeren Pfostensperre die Brücke für den Kraftfahrzeugverkehr komplett zu sperren, sodass die Überführung damit nur noch für den Fußgänger- und Radfahrerverkehr nutzbar sein wird. Die Zustandsentwicklung des Bauwerkes wird über regelmäßige Brückenprüfungsintervalle weiter engmaschig beobachtet.

